Wie gehe ich mit meinen psychischen Problemen um?

Ich war bis vor wenigen Monaten magersüchtig. Danach hat sich alles um 180 Grad gedreht. Nun bin ich Übergewicht und schaffe es nicht mehr weniger zu essen. Ich nehme immer mehr zu. Ich bin psychisch sehr labil und traurig. Da ich mich sehr unwohl fühle, überfordert es mich total, am Sportunterricht teilzunehmen. Was soll ich in dieser Situation machen? Kann ich mir ein Attest holen?
Gefragt am 7. April 2021 in Kummer und Sorgen von Anonym

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3 Antworten

Hallo!
Ich verstehe dich total, dass du dann beim Spirtunferricht nicht mitmachen möchtest.
Ich würde dir raten, vielleicht mit deiner Sportlehrerin zu reden oder dir ein Attest gen zu lassen. (vielleicht von einem Psychologen o. Ä.)
Ihc hoffe, dass ich dir damit helfen konnte und wünsche dir alles Gute!
Beantwortet am 7. April 2021 von Anonym
Hallo,

hol dir bitte ganz schnell professionelle Hilfe. Du schreibst selbst, dass du psychisch sehr labil bist. Umso wichtiger, das du dir schnell Hilfe holst. Alleine wirst du es niemals schaffen. Glaube es mir bitte. Das schaffen nur ganz wenige.
Beantwortet am 8. April 2021 von Anonym
Du solltest nicht zu irgendwelchen Psychodoktoren gehen bzw. dich nicht dorthin bringen lassen (was meistens die Diskriminierer machen), aus dem einfachen Grund weil die dich als geistesgestört pathologisieren. Heißt: Die dichten dir etwas an, was du gar nicht hast (z.b Magersucht, oder Angst-Zwangstörungen, Borderline und Schizoprenie oder irgendeine Persönlichkeitsstörung, Depressionen, PMS usw. typische "Hysterie"krankheiten die häufig Frauen angedichtet werden).

Du bist nicht innerlich krank. Jede in deiner Missbrauchs-Situation würde wahrscheinlich so wie du darauf mit Appetitlosigkeit und Fresssucht reagieren oder sich ritzen, gezielt lasziv kleiden oder hässlicher machen usw. usw.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Umfeld dich fertig macht. Dein Umfeld ist die eigentliche Krankheit - je eher du das verinnerlichst desto mehr wirst du aufhören dich kontrollieren zu wollen. Du wirst dann versuchen dich zu retten.
Ich möchte hiermit deinen Selbst-Rettungsprozess beschleunigen und dir ein paar antipsychiatrische-antipharmazeutische Bücher wie eine Seite empfehlen.

Peet Thesing - Feministische Psychiatriekritik
Roswitha Burgard - Frauenfalle Psychiatrie Wie Frauen Verrückt gemacht werden
www.zwangspsychiatrie.de/faq

Ich hoffe du bist nicht voreingenommen und glaubst das sei eine Verschwörungstheorie.
Wenn du magst kannst du auch gern hier unter deine Frage, Fragen stellen an mich. Ich bin selber psychiatrieerfahren. Übrigens will ich dir abraten irgendwelche Medikamente anzunehmen. Die verschlechtern deine Gesundheit und ändern nichts an deinem eigentlichen Problem! Deinem Umfeld nämlich.

Falls du direkt von Männergewalt betroffen bist, vergewaltigt, geschlagen, (cyber)gemobbt wirst von Familienmitgliedern, Bekannten, Schulkammeraden, Beamten bitte versuch dies einer vertrauenswürdigen Lehrerin, Ärztin oder Polizeibeamtin anzuvertrauen. Alternativ kannst du auch Notarzt usw. darüber informieren und eine Frauenberatungsstelle aufsuchen.
Auf www.frauen-gegen-gewalt.de kannst du eine E-Mail schreiben oder Telefonieren. Du kannst dort auch durch die Postleitzahlensuche in deiner Nähe eine Beratungsstelle finden. Wenn du Gewalt (auch psychischer) ausgesetzt bist, weil di lesbisch sein solltest, kannst du dich auch an Lesbenberatungsstelle wenden.
Kontaktadressen findest du z. B. hier www.rut-online.de/beratung/

Ich hoffe ich konnte dir soweit helfen!
Und wünsche dir alles gute!
Beantwortet am 9. April 2021 von Anonym