Überall, in der Justiz selber wie In öffentlichen und privaten Medien, Diskussionen und digitalen Diskussionsplattformen ist es häufig leider so, dass Täter (meistens Männer) in Schutz genommen werden. Nicht zuletzt von antifeministischen oder queer-femimistischen Frauen, hauptsächlich aber von anderen Männern.

Das ist immer sehr erbärmlich und da frage ich mich wirklich seit einiger Zeit, was gegen dieses In-Schutznehmen getan werden kann.

Opfer (meistens Frauen) von Männergewalt jeglicher Art sind immer die Sündenböcke oder eher Schindluder und schnell Mobbing bzw. Diskriminierung ausgesetzt. Niemand stellt sich auf deren Seite (kaum sie selber!), sie haben keine Macht das patriarchale System, von dem sie boykottiert werden, anzugreifen.

Mit reinen Worten lässt sich meiner Erfahrung nach, leider nichts ändern. Vielleicht könnte Gruppenbildung eine Lösung sein, obwohl die #meetoo Debatte auch kaum was positives gebracht hat. Die meisten Frauen werden außerdem von Männern vereinzelt. Frauenfreunschaft und Frauensolidarität gibt es daher keine, was so bezeichnet wird, ist leider meist auf niederen nämlich männergemachten Werten aufgebaut und bei Vox "Shopping Queen" oder ähnlicher Formate zu sehen.

Im Moment sieht es nicht danach aus, dass sich wirklich was verbessert. Verändert hat sich etwas, aber verbessert nicht.
Gefragt am 18. Juli 2021 in Dies und Das von Logu

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1 Antwort

Also, ich leide ja an paranoider Schizophrenie, aber das ist selbst mir zu bescheuert, was du da von dir gibst. Ja, ich gebe dir Recht, dass mit Opfern von Gewalt nicht ideal umgegangen wird, aber das trifft nicht nur auf Frauen zu. Dabei fangen die Probleme allerdings nicht beim Prozess an, sondern damit, dass sich viele nicht überwinden können, die Gewalt überhaupt anzuzeigen. Sei es rein physische Gewalt durch Schläge etc. oder speziell oder vor allem s**uelle Gewalt. Vor allem diese Menschen, und das trifft auf Frauen und Männer gleichermaßen zu, gehen damit viel zu spät und viel zu selten zur Polizei und werden dort auch nicht immer ernst genommen - von männlichen UND weiblichen Polizisten. Es werden NICHT AUSSCHLIESSLICH Frauen deswegen gemobbt. Es werden ALL DIESE BETROFFENEN ÜBERLEBENDEN gemobbt, die unsicher dabei sind und sich schämen.

Darf ich hier noch etwas anmerken? Ja, es sind statistisch mehr Frauen, die Gewalt ausgesetzt werden. Allerdings melden sich auch mehr Frauen bei der Polizei. Die Dunkelziffer von Männern, die durch Männer UND Frauen Gewalt erleben, ist weit höher als von Statistiken erfasst.

Und noch etwas: Eine Scheindemokratie ist nicht gleichzusetzen mit einem patriarchischen System. Wir leben in einer wirtschaftlichen Scheindemokratie, in der wirtschaftlich international starke Unternehmen mehr sagen, als unsere gewählten "Spitzenpolitiker".

Achja, und wenn du keine Frauenfreundinnen hast ist das meines Erachtens kein Problem, dass "wir Männer" gemacht haben, sondern du, weil dich keine für voll nimmt. Darüber mal nachgedacht?

M/33
Beantwortet am 20. Juli 2021 von KleinAberStark